Anthroposophische Hochschulgruppe Haus Bornstr. 11 e.V.

 

 
Die Anthroposophische Hochschulgruppe Haus Bornstr.11 e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des studentischen, kulturellen und wissenschaftlichen Lebens.

Unser Ziel ist, die Anthroposophie mit dem Leben in Studium und Ausbildung zu verbinden. Der Verein betreibt → Veranstaltungsräume mit einer Gemeinschaftsküche im Erdgeschoss des Hauses; dort können Arbeitsgruppen, Seminare, Vorträge, Tagungen, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Außerdem betreiben wir zwei → Gästezimmer und eine kleine interne → Bibliothek. Durch die Arbeit unserer Mitglieder wollen wir ein grundlegendes Studium der Anthroposophie ermöglichen, Verbindungen zu anderen Initiativen herstellen ud aktuelle Fragestellungen reflektieren.

Die Anthroposophie, wörtlich die Weisheit vom Menschen, ist eine von Rudolf Steiner (1861-1925) begründete Erkenntnislehre mit europäischen Wurzeln, der das Geistige im Menschen mit dem Geistigen in der Welt verbindet. Sie ist eine Erkenntnislehre, die zu eigenständiger Forschung auf geistigem Gebiet, nach erkenntnistheoretischen Methoden anleitet. Die von der Anthroposophie ausgehenden Impulse sind vielfältig und beziehen sich auf die Lebens- und Arbeitsbereiche Pädagogik (Waldorfschulen), Heilpädagogik (Camphill), Landwirtschaft (biologisch-dynamisch), Medizin (anthroposophische Medizin), Kunst (Goetheanum, Eurythmie), Gesellschaft (Dreigliederung des sozialen Organismus) und Religion (Christengemeinschaft).

Die Auseinandersetzung in den Medien über rassistische Äußerungen in Steiners Werk haben uns veranlasst, uns vielen anderen anthroposophischen Initiativen anzuschließen: Von jeglicher Form von Rassismus, die aus einigen Vorträgen Rudolf Steiners abgeleitet werden kann, distanzieren wir uns entschieden. Einen Ansatzpunkt für eine Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema bietet das → Frankfurter Memorandum.
Vereinsbild